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HA-Nahrung für allergiegefährdete Kinder

Ihr Baby hat ein erhöhtes Allergierisiko und Sie können nicht stillen? Hier finden Sie alle Informationen zu hydrolysierter Säuglingsnahrung für Risikokinder.


Anhand der Familienanamnese (Krankengeschichte der Familienmitglieder) lässt sich feststellen, ob ein Säugling ein Allergierisiko aufweist oder nicht. Sie können dieses Risiko mit wenigen Klicks mithilfe des Allergierisiko-Checks auswerten.

Für Säuglinge mit Allergierisiko, die nicht oder nicht voll gestillt werden können, gibt es hypoallergene Säuglingsnahrungen, kurz HA-Nahrungen. Diese sind auf die besonderen Bedürfnisse von allergiegefährdeten Babys abgestimmt und unterstützen ihre natürliche Entwicklung. Sie enthalten schonend aufgespaltenes Eiweiß und weitere für Ihr Baby wichtige Bestandteile. Dazu gehören die Vitamine A, C und D als Beitrag für ein gesundes Immunsystem, die wertvolle Omega-3-Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure) zur Unterstützung der normalen Gehirn- und Nervenzellenentwicklung sowie ein hoher Gehalt an LCP (langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren).

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„Eiweißspaltung“ aus Allergiepräventionsbroschüre

Therapeutische Nahrung für Kinder mit bereits diagnostizierter Allergie

HA-Säuglingsanfangsnahrung wird von Ärzten bzw. Kinderärzten zur Vorbeugung und nicht als therapeutische Ernährung bei Kuhmilchproteinallergien empfohlen. Da die hypoallergene Milch nicht für Säuglinge geeignet ist, die bereits eine diagnostizierte Allergie aufweisen, ist es wichtig, ein Allergierisiko nicht mit einer bereits ausgebrochenen Allergie zu verwechseln. In solch einem Fall wird Ihr Arzt Ihnen andere, speziell für allergische Babys entwickelte Produkte empfehlen.

Kuhmilcheiweißallergien zählen zu den häufigsten Allergieerkrankungen, die bereits im Säuglingsalter auftreten. Wenn bei Ihrem Baby eine Kuhmilcheiweißallergie festgestellt wurde oder der Verdacht darauf besteht, sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt. Er kann Ihnen eine Spezialnahrung empfehlen, die bei bestehender Kuhmilcheiweißallergie geeignet ist. In diesem Fall dürfen keine HA-Säuglingsanfangsnahrungen gegeben werden.

Jutta Müller, Lebensmittelchemikerin im Aptawelt Elternservice 

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