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Ihr Baby im 6. Monat

Das kann und lernt Ihr Baby

Beikost sollte nicht vor dem Alter von 17 Wochen und nicht später als mit 26 Wochen eingeführt werden. Der individuelle Zeitpunkt ergibt sich in Abhängigkeit vom Gedeihen und der Essfähigkeit des Kindes. Spätestens mit dem Beginn des 7. Monats ist es Zeit für die Einführung der Beikost, denn Ihr Baby braucht jetzt zusätzlich Eisen. Im ersten Lebenshalbjahr war Ihr Baby noch durch die vor der Geburt angelegten Eisenvorräte gut versorgt. Doch nun werden diese knapp, da Ihr Baby so schnell wächst und sich immer mehr bewegt. Am besten eignet sich als erste Beikostmahlzeit ein Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei am Mittag. Detaillierte Informationen über Babys Speiseplan im ersten Lebensjahr haben wir für Sie auf unserer Website zusammengestellt.

Folgende Fähigkeiten und Anzeichen können u. a. die Reife für die Einführung der Beikost signalisieren:

  • Der Zungenstoßreflex lässt nach.
  • Das Kind kann mit Unterstützung aufrecht sitzen.
  • Der Kopf kann ohne Hilfe einige Minuten gehalten werden.
  • Das Kind kann selbständig Dinge in den Mund stecken.
  • Das Kind zeigt Interesse an neuen Lebensmitteln bzw. am Essen anderer.
  • Es öffnet erwartungsvoll den Mund, wenn der Löffel vom Teller abhebt bzw. Nahrung angeboten wird.
  • Es kann mit Hilfe der Lippen Essen vom Löffel nehmen.
  • Es ist öfter nach der Still- oder Flaschenmahlzeit noch hungrig.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Baby reif für die Beikosteinführung ist, dann sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt.

Das braucht Ihr Baby

Wer den eisenreichen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei bereits vollständig eingeführt hat, kann nun eine weitere Milchmahlzeit durch den Milch-Getreide-Brei ersetzen. Getreide gibt Ihrem Baby viel Energie und enthält wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die Ihr Baby für eine gesunde Entwicklung immer mehr braucht. Führen Sie danach als dritten Brei den nährstoffreichen, aber milchfreien Getreide-Obst-Brei ein. Obst oder Obstsaft enthält Vitamin C, das die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln fördert.

Unser Aptawelt-Tipp

Eines ist ganz wichtig zu wissen: Füttern von Beikost ist nicht gleichzusetzen mit Abstillen bzw. dem vollständigen Verzicht auf Milchmahlzeiten. Neben den drei Breimahlzeiten behält Ihr Baby das ganze erste Lebensjahr die morgendliche Milchmahlzeit und oftmals eine weitere Milchmahlzeit am Abend bei.

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