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Frühchen stillen – geht das überhaupt

Muttermilch ist für Frühgeborene besonders wertvoll. Es lohnt sich zu versuchen, den zugegebenermaßen schwierigen Weg zu gehen – den Weg, Ihr Früchchen von Anfang an mit Muttermilch zu ernähren. Erfahren Sie hier das Wichtigste zum Thema Stillen nach einer Frühgeburt.


Auch wenn es eine zusätzliche Anstrengung bedeutet: Das winzige, zerbrechliche Wesen mit der eigenen Milch zu ernähren, hat für Sie als Mutter eine große Bedeutung. Denn es ist eine Chance, sich aktiv am Entwicklungs- und Genesungsprozess Ihres Babys zu beteiligen. Anfangs werden Sie regelmäßig Milch abpumpen müssen, die Ihrem Frühchen in kleinen Portionen, meist über die Magensonde verabreicht wird.

Was für eine Leistung – das Frühchen an der Brust

Ist Ihr Baby dann größer und stabiler, kann es selbst trinken, aus dem Fläschchen oder sogar direkt an Mamas Brust. Es ist ein wunderbarer Moment, wenn das Anlegen und Stillen zum ersten Mal klappt und sie spüren, mit welcher Energie Ihr kleiner Kämpfer an Ihrer Brust saugt. Das Stationsteam wird Ihnen mit Geduld und Erfahrung dabei helfen. Sie müssen nichts tun, außer sich zu entspannen und zu freuen – gemeinsam mit dem glücklichen Papa, der diesen großen Moment hoffentlich miterleben kann.

Die Stillzeit nach dem Klinikaufenthalt

Übrigens erleben Frühchenmütter später zuhause oft eine sehr harmonische Stillzeit, denn sie sind ja schon ein eingespieltes Team, das die ersten Hürden gemeinsam überwunden hat. In der vertrauten Umgebung verläuft das Stillen dann meist ganz unproblematisch.

Die Vorteile von Muttermilch

Muttermilch ist für Frühgeborene die beste Ernährung. Sie liefert die wichtigen Nährstoffe für ein optimales Wachstum und eine natürliche Entwicklung. Zudem enthält sie viele Inhaltsstoffe, die für die Infektabwehr in den ersten Lebenstagen und für den späteren Schutz vor allergischen Erkrankungen eine besondere Rolle spielen. Langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterstützen die Entwicklung des Gehirns und des Sehvermögens. Außerdem ist Muttermilch sehr gut verträglich und so leicht verdaulich, dass die Nährstoffe optimal verfügbar sind.

Preterm-Milch – eine spezielle Form der Muttermilch

Mütter, deren Baby schon vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren wird, bilden für 14 bis 28 Tage die sogenannte Preterm-Milch. Was unterscheidet sie von reifer Muttermilch? In der Frühgeborenenmilch findet man, ähnlich wie in der Vormilch bei Müttern reifgeborener Babys, mehr Fettsäuren und Eiweiß, aber auch mehr Antikörper, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Eine Anreicherung von Muttermilch kann notwendig sein

Aus der Nutricia Forschung zur frühkindlichen Ernährung und aus unserer Muttermilchexpertise wissen wir: Frühgeborene sollten möglichst Muttermilch bekommen, auch wenn anfangs eine Anreicherung mit Energie, Eiweiß, einigen Mineralstoffen und Vitaminen nötig sein kann. Doch die Ernährung Frühgeborener ist ein so komplexes Feld, dass es auf jedes einzelne Ernährungsbedürfnis und den individuellen Nährstoffbedarf ankommt. Deshalb ist es nicht sinnvoll, hier Pauschalaussagen zu treffen.

Unser Aptawelt-Tipp

Stillen geht an die Reserven – und sich als stillende Mutter eines Frühchens Tag für Tag besonders gesund und ausgewogen zu ernähren, ist wirklich nicht einfach. Das Profutura mama Müsli, das Milchgetränk und der Müsliriegel können ideale Nährstoffergänzungen sein und das Profutura mama Probiotikum kann Stillenden bei bakteriell bedingten Brustbeschwerden helfen.

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