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ENP & Epigenetik: Wie sie die gesunde Zukunft Ihres Kindes prägen können

Umweltfaktoren – insbesondere die Ernährung – prägen die Gesundheit zu mindestens 80 Prozent. Dieses Wissen basiert auf der Epigenetik. Sie erforscht die Verhaltensweisen von Zellen, sprich wie der Körper über epigenetische Vorgänge die Information in unseren Gene umsetzt. Erfahren Sie, wie Sie hier mehr dazu und wie Sie dieses Wissen auf die Ernährugn übertragen können.


Die Epigenetik erforscht Veränderungen in unseren Genen, die nicht durch die DNA, sondern durch „nachträgliche" Prozesse bewirkt werden. Diese epigenetischen Prozesse senden chemische Signale in die DNA und beeinflussen so wie sich diese verhalten. Sie können sogar die Funktionsweise von Zellen und Organen beeinflussen. Werden sie  beispielsweise positiv beeinflusst, so kommen sie im späteren Leben besser mit Herausforderungen wie zum Beispiel einer sehr fettreichen Ernährung zurecht.

Der Begriff „Epi"

Der Begriff „Epi" kommt aus dem Griechischen und bedeutet „über/außerhalb" oder „im Umfeld" - „Epigenetik" heißt also „außerhalb der Genetik". 

Epigenetisch sind also alle Prozesse in einer Zelle, die als „zusätzlich" zu den Vorgängen der Genetik gelten. Diese Veränderungen werden ausgelöst durch Umweltfaktoren - insbesondere Ernährung und Lebensgewohnheiten. 

Wie funktioniert die Epigenetik?

Ihr Baby wird mit einer DNA geboren, die sich aus einer einzigartigen und lebenslang unveränderlichen Kombination von Genen zusammensetzt. Zum Zeitpunkt der Empfängnis ist Ihr Baby eine einzige Zelle. Im Laufe der Schwangerschaft teilt sich die Zelle in neue Zellen, und diese teilen sich abermals – dieser Vorgang wiederholt sich viele Millionen Male und das gesamte Leben hinweg. Jede der neu entstandenen Zellen beinhaltet dieselbe DNA, sprich Gen-Sequenz, Epigenetische Prozesse verändern aber, wie dieser „Bauplan" des Körpers gelesen wird sodass sich die Zellen unterschiedlich verhalten.

Der Bauplan des Körpers

Wussten Sie, dass der Bauplan des Körpers zwar aus einer Gen-Sequenz besteht, doch epigenetische Prozesse dafür sorgen, dass bestimmte Gene aktiviert werden und andere nicht? Bei diesen Prozessen spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage der Nutricia Forschung zur frühkindlichen Ernährung. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Zukuft Ihre Kindes zu ca. 80 Prozent in Ihren Händen liegt. Nur etwa 20 Prozent wird von den elterlichen Genen bestimmt. 

Epigenetik und ENP

Ein einzigartiges Zeitfenster sind die ersten 1.000 Tage, also die Zeit von der  Empfängnis bis zum 2. Lebensjahr. In dieser sensiblen Phase findet das rasanteste Wachstum statt und die epigenetischen Vorgänge im Körper Ihres Kindes sind bis zu 5 Mal so reaktionsfähig wie bei einem Erwachsenen.

Early Life Nutritional Programming (dt. „Prägung durch frühkindliche Ernährung"):

Die Nutricia Forschung untersucht den Einfluss der frühkindlichen Ernährung auf die spätere Gesundheit. 

Deshalb haben Sie jetzt die Möglichkeit, einen entscheidenden Einfluss auf die spätere Gesundheit Ihres Babys zu nehmen. Schon in den ersten Monaten können Sie mit der richtigen Ernährung die Entwicklung zentraler Bausteine des Organismus – insbesondere Gehirn, Energiestoffwechsel und Immunsystem – unterstützen.

Sie können also heute schon die Weichen für die gesunde Zukunft Ihres Babys stellen. Nutzen Sie diese Chance und nehmen Sie die Zukunft Ihres Kindes selbst in die Hand.

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