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Die wichtigsten Nährstoffe in der Kleinkindernährung

Die Wissenschaft zeigt immer deutlicher: Zwischen Ernährung und Entwicklung besteht ein enger Zusammenhang. Lernen Sie die wichtigsten Nährstoffe kennen, die Ihr Kind jetzt braucht.


Vitamin A

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin und kommt in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Milchprodukten und Eiern vor. Es ist für sehr viele Funktionen im Körper wichtig, vor allem für eine gute Sehkraft, die Entwicklung der Haut sowie zur Vorbeugung und Behebung von Schäden in der DNA unserer Hautzellen. Über eine gesunde Haut können weniger Viren und Bakterien eindringen; zudem erhöht Vitamin A die Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), was wiederum das Immunsystem stärkt.

Tipp: Besser etwas Fleisch als viel Wurst

Geben Sie Ihrem Kind 2 - 3 kinder­hand­flächen­große Portionen Fleisch und Wurst pro Woche: Mit diesen insgesamt 200 - 250 Gramm decken Sie den gesamten Wochenbedarf Ihres Kindes an Vitamin A. Wählen Sie fettarmes Puten- und Hühnerfleisch oder mageres Schweine- und Rindfleisch. Wurst ist bei vielen Kindern beliebt, doch sie sollten Ihrem Kind nur wenig Wurst geben, da sie versteckte Fette und Salze enthält.

Vitamin C

Vitamin C ist sehr wichtig für die Immunabwehr. Es kommt in fast allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, besonders aber in frischem Obst und Gemüse. Auch zu einem gesunden Zahnfleisch und einer guten Wundheilung kann Vitamin C beitragen.

Tipp: Gemüse & Obst – bunt ist gesund

Idealerweise bekommt Ihr Kind 5 kinder­hand­flächen­große Portionen Obst und Gemüse pro Tag (insgesamt 250 - 300 Gramm). Variieren und kombinieren Sie möglichst viele verschiedene Sorten (frisch und/oder tiefgefroren). Ab und zu können Sie auch eine Portion durch reinen Frucht- oder Gemüsesaft bzw. Smoothie (ohne Zuckerzusatz, Konservierungs-, Farb- und Zusatz­stoffe) ersetzen. Nicht zu empfehlen sind Obst und Gemüse aus der Dose: der Vitamingehalt ist hier zu gering.

Vitamin D

Vitamin D ist strenggenommen gar kein Vitamin, denn im Gegensatz zu den echten Vitaminen kann der Körper Vitamin D selbst herstellen – es wird im Körper gebildet, sobald Sonnenlicht auf unsere Haut trifft. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle beim Knochenaufbau. Leider zeigen Untersuchungen, dass Kleinkinder heute häufig mit zu wenig Vitamin D versorgt sind. Im Schnitt werden täglich nur 6 Prozent der empfohlenen Vitamin D-Zufuhr über die Ernährung gedeckt. Aber auch durch zu wenig Sonnenlicht im Winter, hohen Sonnenschutz im Sommer und wenig Aufenthalt im Freien ist Vitamin D-Mangel zu erklären.

Tipp: Fisch - je früher desto besser

Fisch liefert wertvolles Jod (Verlinkung mit Punkt darunter), Vitamin D sowie wichtige Omega-3-Fettsäuren. 1 - 2 kinderhandflächengroße Portionen Fisch (z. B. Seelachs, Rotbarsch, Kabeljau, Schellfisch, Scholle – fettarm zubereitet) sind daher ideal. Wenn Ihr Kind Fisch ablehnt, probieren Sie es anfangs mit geschmacksneutralen Fischen wie Kabeljau und mischen Sie den Fisch unter Gemüsereis oder Nudelsaucen. So kommt Ihr Kind bestimmt nach ein paar Versuchen auf den Geschmack.

Jod

Jod ist ein Spurenelement, das für den Aufbau von Schilddrüsenhormonen gebraucht wird. Im weiteren Sinne steuert es Herzschlag, Körpertemperatur und Verdauung, vor allem aber ist es unabdingbar für eine gesunde Entwicklung des Gehirns. Jod ist in Seefischen enthalten, kommt jedoch in unseren übrigen Nahrungsmitteln nur unzureichend vor. Nur 51 Prozent der empfohlenen Jod-Zufuhr wird im Schnitt über die Kleinkindernährung gedeckt.

Unterstützen Sie die Nährstoffversorgung Ihres Kleinkindes durch Nahrungsmittel, bei deren Rezeptur gezielt die wichtigen Vitamine und Jod in ausreichender Menge berücksichtigt wurden. Das kann zum Beispiel die Aptamil Kindermilch sein, die in ihrer Zusammensetzung den neuesten Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin DGKJ folgt.

Tipp: Nahrung fürs Gehirn

Um eine ausreichenden Versorgung mit Jod zu gewährleisten, die für die Gehirnentwicklung bedeutend ist, sollten Seefische wie Seelachs, Scholle, Schellfisch oder Kabeljau am besten zweimal in der Woche auf den Tisch kommen.

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