Tipps für eine optimale Kleinkindernährung

Ihr Kind findet zunehmend Geschmack am Familienessen? Erfahren Sie, worauf es bei der Kleinkindernährung ankommt und warum Kinder auch beim Essen keine kleinen Erwachsenen sind.

Die Ernährung Ihres Kindes kann sich positiv auf seine Entwicklung auswirken; das haben viele Eltern schon einmal gehört. Doch wie nachhaltig der Einfluss der Ernährung auf die gesundheitliche Zukunft eines Kindes ist, darauf verweisen Forschungsergebnisse erst seit ein paar Jahren. Internationale Wissenschaftler sprechen von den ersten 1000 Tagen, in denen die Ernährung langfristig prägende Effekte auf die zukünftige Entwicklung hat. Das heißt, eine altersgerechte und abwechslungsreiche Ernährung, die Ihr Kleinkind mit allen essentiellen Nährstoffen versorgt, kann sich zum Beispiel krankheitsvorbeugend auswirken – bis in sein Erwachsenenleben hinein.

Hierzulande ist es in der Regel nicht allzu schwierig, dem auch gerecht zu werden. Schließlich haben wir in Deutschland die besten Voraussetzungen für eine optimale Kleinkindernährung. Dennoch weisen Studien 1,2 darauf hin, dass Kleinkinder mit manchen Nährstoffen nicht optimal versorgt sind. So liegt im Durchschnitt bei Kleinkindern in Deutschland die Zufuhr von Jod und Vitamin D über die Nahrung zum Teil erheblich unter den empfohlenen täglichen Werten: Im Schnitt werden pro Tag nur 51 Prozent der empfohlenen Jod- und sogar nur 6 Prozent der empfohlenen Vitamin D-Zufuhr über die Kleinkindernährung gedeckt. Der Grund hierfür ist oft in einem unausgewogenen, zu einseitigen Speisenplan der Kleinkinder zu finden.

 

Eine vollwertige Ernährung liefert alle nötigen Nährstoffe in ausreichender Menge


Kinderernährungsexperten empfehlen für eine gesunde Entwicklung in den ersten Lebensjahren eine ausgewogene, dem Alter angepasste Ernährung. Doch was bedeutet das im Einzelnen? Es klingt einfach, zu fordern, dass Kleinkinder mit selbst zubereiteten Mahlzeiten aus hochwertigen, naturbelassenen Lebensmitteln versorgt werden sollten. Die Realität zeigt jedoch, dass Kleinkinder in Deutschland durchschnittlich zu wenig Gemüse und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Vollkornbrot essen. Nahrungsmittel mit „leeren Kalorien", z. B. Süßigkeiten, Weißbrot und Backwaren sowie eiweiß- und salzreiche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Käse hingegen viel zu viel gegessen werden. All das kann dazu führen, dass in der Ernährung von Kleinkindern oft lebenswichtige Nährstoffe als Basis für eine gesunde Entwicklung fehlen. 

So bekommt Ihr Kind alles, was es braucht


 

Ungefähr ab dem 10. Lebensmonat interessiert sich Ihr Kind zunehmend für das Essen der älteren Familienmitglieder – jetzt können Sie Ihr Kind Schritt für Schritt an die normale Familienkost gewöhnen. Wesentliche Bestandteile einer optimalen Ernährung, wie Experten sie für Kleinkinder empfehlen, sind regelmäßige Mahlzeiten, altersgerechte Portionsgrößen und eine ausgewogene Lebensmittelvielfalt.

Dabei sollten Sie einen Gedanken verinnerlichen: Kleinkinder sind keine kleinen Erwachsenen. Vielmehr brauchen sie eine altersgerechte Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen, die sich oftmals deutlich von der Versorgung erwachsener Menschen unterscheidet.


Erwachsene sind natürlich größer und schwerer als Kleinkinder; sie brauchen mehr Nährstoffe pro Tag – zumindest, wenn man die tägliche Gesamtzufuhr berechnet. Bezieht man den Nährstoffbedarf eines Kleinkindes aber auf sein Körpergewicht, dann zeigt sich, dass es verglichen mit einem Erwachsenen teilweise das Zwei- bis Fünffache an Nährstoffen benötigt. Hinzu kommt, dass der Magen eines Kleinkindes bis zu 5-mal kleiner, in etwa nur so groß wie eine Mandarine, ist. Demnach müssen Kleinkinder die wichtigen Nährstoffe  aus sehr viel kleineren Portionen und in wesentlich konzentrierterer Form erhalten. Das hebt die Bedeutung von hochwertigen Lebensmitteln hervor: Qualität ist wichtig, weil die Nährstoffversorgung über Quantität nicht möglich ist. 

 

 

Jod und Vitamin D

Wussten Sie, dass hierzulande im Schnitt nur täglich 51 Prozent der für Kleinkinder empfohlenen Jod- und sogar nur 6 Prozent der empfohlenen Vitamin D-Zufuhr über die Ernährung gedeckt wird? Jod ist ein Spurenelement und unerlässlich für die Bildung der Schild­drüsen­hor­mone, welche bei Kindern unter anderem für Wachstum und Entwicklung des Gehirns von Bedeutung sind.

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