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Ihr Kleinkind im 24. Monat

Das kann und lernt Ihr Kleinkind

Von nun an entwickelt sich Ihr Kleinkind vor allem geistig. Es lernt, Dinge nach System zu ordnen, Zusammenhänge herzustellen und sein Erinnerungsvermögen nimmt zu. Eine Unterhaltung mit Ihrem Kleinkind ist jetzt langsam möglich, und Sie erkennen dabei, ob Sprach- und Hörvermögen gut entwickelt sind. Auch einfache Kinderlieder kann sich Ihr Kind immer besser merken. Alltägliche Dinge wie Zähneputzen und Händewaschen mit Abtrocknen beherrscht Ihr Kleinkind fast allein.

Das braucht Ihr Kleinkind

Seit die Hirnforschung gezeigt hat, wie unglaublich aufnahmefähig ein Kleinkind ist, gehört Frühförderung zu den großen Themen unserer Zeit. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die so genannten „Zeitfenster". Danach lernen Kinder z.B. zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr relativ mühelos eine zweite Sprache. Da viele Eltern befürchten, den richtigen Zeitpunkt für die Förderung Ihres Kindes zu verpassen, folgen Sie diesen Erkenntnissen der Wissenschaft und melden es bereits früh zu den unterschiedlichsten Kursen an. „Theoretisch kann man bereits einem Dreijährigen Lesen oder Computerlernspiele beibringen, die Frage ist nur, wie sinnvoll das ist.", gibt der renommierte Neurobiologe Professor Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen zu bedenken. Stellen Sie sich ein paar Grundsatzfragen: Was will ich meinem Kind unbedingt mit auf den Weg geben? Rechenkünste? Fremdsprachen? Tennisregeln? Oder die Fähigkeit, optimistisch in die Zukunft zu blicken, die Anforderungen des Lebens zu meistern, sozial mit Menschen umzugehen und zur eigenen Meinung zu stehen, selbstbewusst und couragiert?

Unser Aptawelt-Tipp

Vor allem, wenn Ihr Kleinkind nackt herumläuft, findet es großen Spaß daran, jene Region des Körpers zu erkunden, die sonst eingepackt ist. Es nutzt jede Gelegenheit, um ausgiebig den Penis bzw. Schamlippen, Klitoris und den Eingang zur Scheide zu betasten. Eltern empfinden das oft als unangenehm und sind unsicher, wie sie reagieren sollen. Experten empfehlen: locker bleiben! Auch die Genitalien gehören zum Körper. Dass ein Kind sie ebenso erkunden will wie vorher seine Zehen, seine Finger oder seinen Bauch, ist nur natürlich.

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