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Sobald das männliche Spermium in die weibliche Eizelle eindringt, wird diese befruchtet und beginnt sich zu teilen. Dies ist der wundervolle Beginn eines neuen Lebens und Ihrer Schwangerschaft.

Wichtige Termine in der 1. SSW

In der Medizin wird bei der Schwangerschaft in Monatszyklen gerechnet. Deshalb beginnt eine Schwangerschaft mit dem ersten Tag der letzten Regel, also noch vor der tatsächlichen Befruchtung. Normalerweise können die frühsten Schwangerschaftstests erst dann sinnvoll angewendet werden, wenn die reguläre Periode eingesetzt hätte, d.h. erst einige Zeit nach der 1. SSW.

Physische Entwicklungen in der 1. SSW

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Die eigentliche Befruchtung findet etwa 14 Tage nach Beginn des letzten Zyklus statt. Zu diesem Zeitpunkt wird das befruchtete Ei, das später einmal Ihr Baby sein wird, medizinisch als Zygote bezeichnet. Während der 90 Stunden nach der Befruchtung teilen sich die Zellen mehrfach und bilden schließlich eine stecknadelkopfgroße, feste Zellmasse.

In diesem frühen Stadium der Schwangerschaft erfahren Sie als Mutter in der Regel noch keine klar auszumachenden Schwangerschaftsbeschwerden. Diese treten erst bei fortschreitender Schwangerschaft durch die zunehmende hormonelle Umstellung auf. Sie könnten allerdings 6–10 Tage nach dem Eisprung einige leichte Blutungen bemerken. Dies kann vorkommen, da das Bündel von Zellen, jetzt bekannt als eine sogenannte Blastozyste, sich in die Wand Ihrer Gebärmutter eingenistet hat.

Emotionale Entwicklungen in der 1. SSW

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Haben Sie bereits eine Veränderung Ihrer Sinne und Gefühlswelt bemerkt? 

Auch wenn Sie noch am Anfang Ihrer Schwangerschaft stehen, beginnt jetzt schon Ihre hormonelle Umstellung. Diese hat zur Aufgabe, die körperliche Veränderung während der Schwangerschaft umzusetzen, sie beeinflusst dabei aber auch Ihre Stimmung und Emotionen. Denn Hormone sind neben komplexen physischen Veränderungen auch für die Regulierung Ihrer Stimmungswelt verantwortlich. 

Empfindungen, wie sensiblere Reaktionen auf alltägliche Geschehnisse oder häufigeres Ausbrechen in Tränen, sind ganz normale Schwangerschaftssymptome und können schon ab der 1. SSW eintreten. Wehren Sie sich nicht dagegen, entdecken Sie neugierig Ihre sensible Seite.

Tipp

Ab jetzt können Sie schon die Einnahme von Folsäure in Form von Ergänzungsmitteln in Betracht ziehen. Denn Folsäure hilft dabei, dass sich Babys Neuralrohr stabil und gesund entwickelt. Das Neuralrohr ist der Teil des Embryos, aus dem sich später das Rückenmark und das Gehirn entwickeln. Dieses beginnt ab der 2. Schwangerschaftswoche zu wachsen.

Folsäure ist natürlich auch in Lebensmitteln zu finden. Hierzu zählen natürliche Quellen von Folsäure wie beispielsweise grünes Blattgemüse, brauner Reis, Vollkornbrot oder Eigelb sowie auch speziell aufbereitete Produkte wie zum Beispiel mit Folsäure angereichertes Müsli.

Erfahren Sie hier mehr zur ausgewogenen Ernährung während der Schwangerschaft

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