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ENP: Nutzen Sie Ihre Chance mit der Ernährung fürs Gehirn

Die Nutricia Forschung zur frühkindlichen Ernährung zeigt: Die Ernährung in den ersten 1.000 Tagen beeinflusst die lebenslange Gesundheit Ihres Kindes. Nutzen Sie diese Chance und nehmen Sie mit einer nährstoffreichen Ernährung die gesunde Zukunft Ihres Babys selbst in die Hand!


Haben Sie gewusst, dass unsere Gene in weitaus geringerem Maße Einfluss auf die langfristige Gesundheit Ihres Kindes haben als bisher angenommen? Diese wird nur zu etwa 20 Prozent durch die Gene, aber zu ca. 80 Prozent durch äußere Faktoren beeinflusst. Neuste Erkenntnisse aus der Nutricia Forschung zur frühkindlichen Ernährung zeigen, dass die Ernährung dabei eine entscheidende Rolle spielt – insbesondere während der sensiblen Entwicklungsphase im Mutterleib und in den ersten beiden Jahren nach der Geburt. Denn in diesen ersten 1.000 Tagen beeinflusst die Ernährung entscheidend die rasante Entwicklung Ihres Kindes und mit ihm zentrale Elemente des Organismus: Gehirn, Immunsystem und Energiestoffwechsel. Für Sie als werdende Mutter eröffnet dies eine großartige Möglichkeit: Mit Ihrer Ernährung während der Schwangerschaft können Sie die gesunde Zukunft Ihres Kindes von Anfang an positiv beeinflussen.

Nutzen Sie Ihre Chance

Durch die frühkindliche Ernährung können Sie die Chancen erhöhen, dass Ihr Kind sich gesund entwickelt.

Nehmen Sie die gesunde Zukunft Ihres Kindes selbst in die Hand!

In den ersten 1.000 Tagen beeinflusst die Qualität und Quantität der Nährstoffversorgung die Gehirnentwicklung Ihres Kindes. Jetzt fordert der fortwährende Auf- und Umbau sowie die pausenlose Kommunikation zwischen den Neuronen (Nervenzellen) eine hohe Zufuhr an Energie, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Weil Sie Ihr Baby über Ihre Ernährung miternähren, brauchen Sie jetzt von einigen Nährstoffen deutlich mehr als sonst. Besonders wichtig sind beispielsweise LCP, Eisen, Zink, Jod, Folsäure, Vitamine A, B6 und B12.

Was ist ENP?

Early Life Nutritional Programming: Die Nutricia Forschung zur frühkindlichen Ernährung untersucht den Einfluss der Ernährung von Mutter und Kind auf die spätere Gesundheit des Kindes.

Folsäure

Zwischen dem 21. und 28. Tag der Schwangerschaft schließt sich das Neuralrohr des Embryos, aus dem sich  dann Gehirn und Rückenmark entwickeln. Damit der Verschluss vollständig und problemlos ablaufen kann, ist Folsäure wichtig. Im schlimmsten Fall könnte es bei einer nicht optimalen Folsäureversorgung zu sogenannten Neuralrohrdefekten kommen. Doch machen Sie sich keine Sorgen; die tägliche Einnahme von 400 Mikrogramm Folsäure in Form eines Präparates, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung beugt kindlichen Neuralrohrdefekten vor. Da sich der Folsäurebedarf in der Schwangerschaft fast verdoppelt, wird Ihr Arzt Sie gerne beraten und Ihnen ggf. ein Folsäure-Präparat verschreiben.

Welche Lebensmittel enthalten Folsäure?

Folsäure ist in Lebensmitteln wie z. B. Spinat, Spargel, Eigelb oder Vollkornbrot vorhanden.

Spezielle Fettsäuren: LCPs

LCP sind langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die wichtigsten sind Docosahexaensäure (DHA, eine Omega-3-Fettsäure) und Arachidonsäure (AA, eine Omega-6-Fettsäure). Die essenziellen Fettsäuren Linol- und alpha-Linolensäure können vom Organismus nicht selbst gebildet werden und müssen deshalb über die Ernährung aufgenommen werden. Aus diesen werden dann die LCPs gebildet. In der Schwangerschaft sind sie essentiell für den kindlichen Gehirnaufbau, die Verschaltung  von Nervenverbindungen sowie fürs Sehvermögen. Außerdem sind LCPs wesentlicher Bestandteil aller Zellmembranen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt Schwangeren 1 bis 2 Fischmahlzeiten pro Woche. So wandern ganz nebenbei auch wertvolle langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren (LCP) in den Magen. Besonders reich an diesen LCPs sind naturgemäß fettreiche Seefische wie z. B. Lachs, Hering und Makrele.

Tipp

Zur Versorgung mit langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und als Jodquelle ist fetter Meeresfisch (z. B. Makrele, Hering, Sardine, Lachs, Thunfisch), gebraten, gekocht oder gegrillt geeignet. Quellen von einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus pflanzlicher Herkunft sind Sonnenblumen- und Distelöl (Omega-6) sowie Raps-, Walnuss- und Leinöl (Omega-3).

Jod

Das Spurenelement Jod kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist wichtig für die Produktion der Schilddrüsenhormone, die an vielen Energiestoffwechselprozessen, wie z. B. dem Energiestoffwechsel aber auch der Gehirnentwicklung beteiligt sind. Deshalb steigt Ihr Bedarf jetzt von 200 auf 230 Mikrogramm pro Tag an. Auch hier helfen die 1 bis 2 Fischgerichten pro Woche den Bedarf zu decken. Zusätzlich raten Ernährungswissenschaftler zur maßvollen Verwendung von jodiertem Speisesalz. Eventuell wird Ihnen der Arzt auch die Einnahme von Jodtabletten empfehlen. 

Eisen

Eisen sorgt im Körper für einen reibungslosen Sauerstofftransport im Blut. Aufgrund des kindlichen Kreislaufs, für den Sie nun Blut bereitstellen, beispielsweise um das Gehirn mit allen Nährstoffen zu versorgen, steigt Ihr Blutvolumen an – das bedeutet einen höheren Eisenbedarf. Jetzt sollten fettarmes Fleisch und magerer Schinken Bestandteile Ihrer Ernährung sein, denn Eisen aus tierischen Lebensmitteln wird vom Körper am besten aufgenommen. Misst Ihr Arzt trotzdem einen zu niedrigen Eisenspiegel, wird er Ihnen ein entsprechendes Präparat verschreiben.

Vitamin C verbessert die Eisen-Aufnahme

Trinken Sie zum Frühstück am besten ein Glas Orangensaft zu Vollkorn-Müsli oder Vollkornbrot. Vitamin C aus Kartoffeln verbessert die Eisenaufnahme aus grünem Blattgemüse.

Mit ein paar einfachen Ernährungstipps können Sie so die gesunde Zukunft Ihres Babys von Anfang an mitgestalten. Leisten Sie schon heute einen Beitrag zu seiner Gehirnentwicklung und schaffen Sie die Grundlage für seine spätere Gesundheit. Nutzen Sie diese große Chance!

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