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Wie arbeitet unsere Muttermilchforschung?

Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Muttermilchforschung. Seit über 40 Jahren entwickeln unsere Experten hochwertige Nahrung für nicht gestillte Babys.

Rund 400 Experten von Danone Nutricia, der Muttergesellschaft von Milupa beschäftigen sich für uns damit, die besonderen Ernährungsbedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern noch besser zu verstehen. In ihrem Fokus steht die Erforschung von Muttermilch, um ihre Wirkung optimal nachzubilden. Um die Bedeutung der frühkindlichen Ernährung für die Entwicklung neuen Lebens noch besser erforschen zu können, ist  die Muttermilchforschung kürzlich in ein neues und noch innovativeres Forschungszentrum in Utrecht umgezogen.

Vorsprung durch Vernetzung

Unsere Wissenschaftler arbeiten eng mit internationalen Forschungslaboren, Universitäten und Kliniken zusammen. Diese Vernetzung garantiert, dass neueste wissenschaftliche Fragestellungen und Erkenntnisse schnell und effizient in unseren Forschungsansätzen berücksichtigt werden können. Um sicherzustellen, dass unsere Forschungsprogramme medizinisch relevant sind, berät uns außerdem ein internationaler Sachverständigenrat. Er besteht aus anerkannten Experten aus den Bereichen Pädiatrie (Kinderheilkunde), Allergologie (Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung von Allergien) und Immunologie (Erforschung der Abwehr von Infektionen durch den Körper).

Wirkungsweisen verstehen

Haben unsere Wissenschaftler in der Muttermilch eine neue Substanz entdeckt, stellt sich als erstes die Frage, was sie genau bewirkt. Und vor allem: Wie man sie für eine verbesserte Säuglingsnahrung nutzen kann. Deshalb führt die Forschung in Zusammenarbeit mit Dutzenden von Universitäten und Partnerlaboren zahlreiche präklinische Wirkungsanalysen durch. So überprüfen Forscher zum Beispiel an speziellen Zellkulturen mögliche Wirkungen und Reaktionen.

Im nächsten Schritt erproben die Forscher dann die Wirkungsweise dieser Substanz – zum Beispiel in einem „künstlichen Darm", den unser Forschungszentrum mitentwickelt hat, um die Wirkungen im Darm detailliert beobachten zu können. Zeichnet sich hier eine positive Wirkung ab, gilt es, in der Natur Substanzen zu finden, die deren Funktionsweise nachahmen.

Die Wirksamkeit testen

Hat sich in präklinischen Studien eine positive Wirkung gezeigt und ist die Sicherheit gewährleistet, gilt es, abschließend die Wirksamkeit in klinischen Studien zu verifizieren. Dazu werden in Zusammenarbeit mit Ärzteteams umfangreiche Studien an den renommiertesten Kliniken Europas durchgeführt. Jede Studie wird zunächst von den Mitgliedern einer Ethikkommission der Universitäten oder der Kliniken überprüft und einer Risikobewertung unterzogen. Nur bei absoluter Unbedenklichkeitsbewertung wird ihre Durchführung genehmigt.

Die Produkte entwickeln

Erst wenn auch diese klinischen Studien eine positive Wirkung belegen, beginnt die Arbeit der Produktentwicklung. Ihre Aufgabe ist es, die neuen Erkenntnisse in ein ausgewogenes, optimal zusammengesetztes Produkt umzusetzen. Nicht zuletzt sorgt sie dafür, dass die Produkte alle wichtigen Nährstoffe enthalten und leicht zuzubereiten sind.

Um den Herstellungsprozess optimal zu gestalten, werden dann in Pilotanlagen die ersten „Prototypen" des neuen Produkts hergestellt.

Jährlich entstehen so Dutzende neuer Rezepturen für die verschiedenen Märkte auf der ganzen Welt. Von den Erkenntnissen der Muttermilchforschung und ihren Produkten profitieren heute Millionen von Kindern – besonders Frühgeborene, nicht gestillte Säuglinge und Babys mit Nahrungsmittelallergien.

Meilensteine der Milupa-Muttermilchforschung

1968 – Mit Aptamil wird erstmals eine Säuglingsmilch eingeführt, deren Eiweißzusammensetzung der Muttermilch angenähert ist.

1992 – Erstmalig Säuglingsnahrungen mit langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCP).

2002 – Entwicklung patentierter GOS/FOS*, die eine gesunde Darmflora unterstützen.

* Galacto-/Fructooligosaccharide

Weitere Entwicklungen unserer Forschung

1973 – Erstmals Entwicklung einer Spezialnahrung für Frühgeborene, heute bekannt als Aptamil Prematil.

1986 – Mit Pregomin wird die erste Spezialnahrung für Säuglinge mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf den Markt gebracht

1997 – Mit Aptamil AR wird eine Spezialnahrung für Babys, die stark aufstoßen oder spucken, entwickelt.

1999 – Durchbruch bei der Behandlung von Babys mit schwerer Nahrungsmittelallergie: Entwicklung einer Spezialnahrung mit einem Eiweißanteil auf Basis reiner Aminosäuren.

2002 – Mit Aptamil FMS wird ein Produkt für Frühgeborene angeboten, mit dem die Muttermilch angereichert wird

2011 – Bahnbrechende Entwicklung eines Supplements in Kooperation mit führenden deutschen Neonatologen, das auch ganz kleine Frühgeborene in Ergänzung zur Muttermilch individuell mit Proteinen versorgt.

Unsere Forschung LCP Milupan®

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